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deingesundheitsblog.de

von neuewegefinden.de Andrea Brockmann

Schön, dass du da bist!

Ich bin Andrea Brockmann, Heilpraktikerin, Coach und Autorin und freue mich, dass du dich für Themen rund um Gesundheit undCoaching interessierst. 

In meinen Beiträgen erwarten dich Inhalte aus den Bereichen Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Rezepte, Stories, Tips und Tricks  aus Coaching und Persönlichkeitsentwicklung.

Alle Beiträge entsprechen meiner Sicht auf Gesundheit und Gesundwerdung, ich habe sie schon oft praktiziert, kann aber natürlich keine Garantie dafür geben, dass es bei dir auch so gut funktioniert, wie bei mir.

Gerade, wenn Traumen im Spiel sind, bitte ich dich besonders achtsam damit zu sein, wenn du etwas alleine ausprobierst.  Im Zweifelsfalle hole dir eine kompetente Unterstützung dazu. 

Meine Naturheilpraxis stelle ich unter www.neuewegefinden.de vor. Hier findest du auch meine Ausbildungen und mehr zu meiner Person.

Unter www.andreabrockmann.de stelle ich dir meine Bücher und andere Projekte vor.

Wenn du gerne meditierst, dich in Kurzkursen über verschiedene Themen informierst oder ein Tagesseminar buchen möchtest, schau unter www.kurzelichtblicke.de nach.

​Meine Therapieformen erkläre ich unter www.therapie-erklärt.de. So kannst du dich vorab informieren, was ich darunter verstehe und ob es für dich etwas ist.

Ich hoffe, ich habe an alles gedacht. Falls dir noch etwas fehlt, du Anregungen oder Fragen hast, schreibe mir gerne unter info@neuewegefinden.de . 

Bis dahin wünsche ich dir viel Spaß, gute Erkenntnisse und eine gute Zeit.

​Deine Andrea



Save the date!

Hier sind meine Präsenzkurse für den Monat Juni:

Montag, 15.06.2026 ab 18:30 Uhr: geführte Traumreise zum Thema "Federleicht".

Dienstag, 23.06.2026 ab 18:30 Uhr: kurzer Lichtblich zum Thema "Was sind meine Ressourcen?"


Tageskurs im Juni:

Samstag, 27.06.2026 von 10:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr "Schamanische Trommelreisen", ein kleiner Einblick in den Core-Schamanismus mit zwei Reisen. 

Erlebe die Kräfte, die durch den Klang der Trommel in dir frei gesetzt werden. 


Anmeldung unter 0152 0234 7893 oder info@neuewegefinden.de . 

Ich freue mich schon auf dich.



Dein Gesundheitsblog

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Der Sommer - Zeit des Feuerelementes

Der Sommer ist die Zeit des Feuerelementes. Diesem werden die Organe Herz und Dünndarm
zugeordnet.
Das Herz hat in der Traditionellen Chinesischen Medizin die Aufgabe Blut zu bilden. Ihm sind auch die
Emotion Freude, der klare Verstand, die Sprachfähigkeit, der Schlaf und der bittere Geschmack
zugeordnet.
Der Dünndarm ist für die Flüssigkeitsaufnahme zuständig und für eine gute Urteils- und
Unterscheidungskraft.
Was hat das jetzt mit dem Sommer zu tun?
Nun im Sommer sind die Lebensmittel von höherer Qualität als im Winter, der Körper und damit
auch das Herz wird dadurch mit vielen Nährstoffen gut versorgt.
Dadurch kann natürlich auch viel Blut gebildet werden.
Das schöne Wetter, der Sonnenschein und die Wärme tun unserer Seele gut, wir sind positiver
eingestimmt und empfinden eher Freude.
Dies ist die einzige Emotion, die sich positiv auf den Menschen und das ihr zugeordnete Organ
auswirkt.
Außerdem treffen wir uns auch mehr mit anderen Menschen und sind zumeist kommunikativer
veranlagt, als in der Winterzeit.
Die gute Versorgung des Körpers tut natürlich auch unserem Gehirn gut, es wird besser durchblutet
und ist damit leistungsfähiger. Dies ist wichtig zu wissen, da das Gehirn alleine 20 % vom Energiegrundumsatz (Energieverbrauch in Ruhestellung, quasi im Stand-by-Modus) verbraucht, somit ein echter Energiefresser ist.
Wenn wir dann nach einem Tag an der frischen Luft ins Bett gehen, sind wir angenehm müde und fallen zumeist recht schnell in einen erholsamen Schlaf, aus dem wir erfrischt erwachen.
Der bittere Geschmack ist ebenfalls dem Feuerelement zugeordnet. Er stimuliert das Herz und lässt uns Freude empfinden. Leider entwässert er auch den Körper. Dieser bittere Geschmack findet sich auch im Kaffee und im Tabak, den großen Süchten unserer Zeit. Diese Genuss- und Suchtmittel werden unbewusst konsumiert um klarer denken zu können und im grauen (Büro-)Alltag etwas Freude zu empfinden. Da im Sommer das Herz am besten funktioniert und versorgt wird, ist jetzt die beste Zeit um mit diesen Gewohnheiten zu brechen und den Konsum zumindest zu reduzieren.


Welche Faktoren sich störend auf das Herz auswirken, wie sich diese Störungen auswirken und was man dagegen tun kann steht im nächsten Blog.

In diesem Sinne : Viele neue Wege finden - Wege ins Leben.


Tags: tcm

Die Sommer- Dojo-Zeit

Die Sommer-Dojo-Zeit

Für die 2. Dojo-Zeit des Jahres (hier ist das Erdelement sehr stark und wir können uns für die neue Jahreszeit kräftigen und vorbereiten) habe ich ein Rezept ausgesucht, das sich gut zum Mitnehmen für die Freizeit eignet.

Aprikosenschnitten (Fünf-Elemente-Küche von Marianne Lang ISBN 3-517-07853-0)

200 g Trocken- Aprikosen waschen und 3-6 Std in 100 ml warmem Wasser einweichen und anschließend damit pürieren.100 g Kokosflocken und 50 g grobe Haferflocken dazu geben und verrühren.

Backblech fetten (oder mit Oblaten auslegen), die Masse ca. ½ cm dick verstreichen und Bei 80°C (Umluft 60°C/Gas Stufe 1) 1 Std trocknen lassen. (reicht für ½ Blech)

Anschließend in Stücke schneiden und auf einem Kuchengitter nachtrocknen lassen.

Aprikosen: sind vom Geschmack süß –säuerlich, sie wirken also auf das Erd- und das Holzelement (Milz und Leber); sie tonisieren (stärken) das Yin (die Körperflüssigkeiten) und das Blut, wirken also einer inneren Austrocknung entgegen. Die hier verwendeten Trockenaprikosen wirken etwas stärker erwärmend durch den Trocknungsprozess. Aprikosen werden bei der Behandlung von Haut- und Schleimhauterkrankungen, Schwäche und Appetitmangel etc. eingesetzt.

Kokosflocken: sind vom Geschmack süß, sie wirken somit auf das Erdelement (Milz). Kokosflocken sind noch stärker erwärmend als frisches Kokosfleisch, beides stärkt das Yang (Bewegung, Wärme). Sie stärken das Qi (Lebensenergie) und das Blut; treiben Wind aus (Zugwind aber auch Infekte, evtl. auch bei Nervenleiden wie Tics) und sind wurmtreibend.

Hafer: ist erwärmend und süß, regt somit wieder das Erdelement an. Er stärkt gleichermaßen das Yin (Kühle, Feuchtigkeit, Substanz) wie auch das Yang (Wärme, Trockenheit, Bewegung). Er tonisiert das Qi und das Blut.

Da in diesem Rezept die Trockenvarianten der Nahrungsmittel verwendet werden, wirken sie etwas schwächer auf das Yin, dafür etwas mehr auf das Yang.
Insgesamt wirkt dieses Rezept energiespendend, blutaufbauend und stillt den Appetit auf Süßes. Gut verpackt hält es sich einige Tage (vorausgesetzt der Rest der Familie verputzt es nicht vorher).
Im nächsten Blog der TCM-Reihe beschäftigen wir uns dann mit dem Feuerelement und somit mit dem Herzen.

Das Holzelement - Störungen

Wie wir im letzten Newsletter gesehen haben, haben die Chinesen der Leber die Funktion des Ordners zugeschrieben. Sie ist also den ganzen Tag damit beschäftigt, die innere Ordnung aufrecht zu erhalten, das Qi zu bewegen und nachts Leberblut zu bilden, damit alles wie geschmiert läuft.

Wenn etwas, sei es von außen oder aber von innen diese Ordnung stört, so reagiert der Körper darauf auf verschiedene Weise.

Wir werden zum Beispiel zornig. Diesen Vorgang umschreiben die Chinesen sehr zutreffend mit dem Begriff aufsteigendes Leberyang (Yang = Wärme und Bewegung). Es bezeichnet das Gefühl, wenn sich die Wut langsam im Bauch bildet, dann wie eine heiße Welle nach oben steigt um dort angekommen zumeist recht lautstark an die Umwelt zu gelangen. Der Kopf ist dabei oft sehr rot und die Augen blitzen. Der Schrei, der uns oft dabei entfährt wirkt dabei sehr befreiend und die meiste Energie kann dabei abgeleitet werden.

Werden wir jedoch gezwungen die aufsteigende Wut, die Kröte zu schlucken, so bleibt die freigesetzte Energie irgendwo auf dem Weg nach oben stecken, ähnlich einem Druckkessel, bei dem das Sicherheitsventil klemmt.

Diese Blockade bezeichnet man als Leber-Qi-Stagnation, also als ein Energiestau. Gestaute Energie hat jedoch sehr unangenehme Begleiterscheinungen, nämlich Schmerzen und Missempfindungen. In diesem Fall kann sich die Leberenergie im Zwerchfell stauen, die Folge sind eine sehr flache uneffektive Atmung; in der Brust und in den Brüsten, das kann dort ein Spannungsgefühl hervorrufen; im Hals, was ein Kloßgefühl hervorruft und auch im Unterleib, was sich durch Unterleibskrämpfe und dem, den Frauen sehr vertrauten Prämenstruellen Syndrom kund tut.

Das aufsteigende Leberyang ist in seiner Intensität abhängig von verschiedenen Faktoren.

- Männer haben von Natur aus mehr Yang-Energie (Yang ist die männliche Seite, Yin die weibliche)

Am Spätnachmittag ist bei allen Menschen die Yangenergie am höchsten.

- In der Pubertät ist die innere Ordnung per se gestört und die Leberenergie besonders stark

- Im Frühjahr ist die Leberenergie ebenfalls stärker als im Rest des Jahres.

- Bei sitzender Tätigkeit und oder einem Trauerfall oder einer Lungenerkrankung ist das Qi der Lunge geschwächt, diese hat somit nicht mehr genug Energie um die Leber im Zaum zu halten. (Wir kennen im Westen auch diesen Zusammenhang, wenn es heißt: erst mal tief durchatmen und bis 10 zählen, wenn man wütend ist.)

- Bei niedrigem Energie-Niveau fühlen wir uns schneller angegriffen, weil der Organismus lieber mit Kanonen auf Spatzen schießt, als ohnehin schon geschwächt, unvorbereitet einem Angriff ausgesetzt zu werden.

Kommen nun mehrere Faktoren zusammen, kann sich das aufsteigende Leberyang in hell loderndes Leberfeuer verwandeln, in diesem Fall verlieren wir die Kontrolle über uns und tun Dinge, an die wir sonst nicht einmal denken würden (im leichtesten Fall rutscht uns die Hand aus, im schlimmsten Fall kommt es zu einem Amok-Lauf).

Was können wir nun tun um die Leber mehr zu pflegen?

Zunächst einmal können wir, wie immer auf unsere Ernährung achten um unseren Energiepegel möglichst hoch zu halten, damit unsere Reizschwelle möglichst hoch ist.

Hier empfehlen sich grüne, leicht säuerliche Nahrungsmittel, aber auch süßliche, die dann die Milz stärken und schnell Energie bringen.

Wir sollten keine Projekte in Angriff nehmen, die massive Eingriffe in unsere gewohnte Ordnung darstellen. Hierbei meine ich zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören (macht das lieber im Sommer, dann erträgt euch eure Umwelt besser).

Das Wichtigste ist aber, die Lunge zu stärken, damit sie unsere Leber gut in Schach hält. Dies kann durch Spaziergänge (ca.30 Minuten täglich reichen zumeist schon), Qi-Gong und andere Atemübungen geschehen oder bei sitzender Arbeit einfach öfter mal aufstehen und sich recken.

Sehr schön ist auch eine Leberübung, die es in 2 Varianten gibt. Stellt euch dafür in Kampfstellung hin (bei Rechtshändern ist der linke Fuß vorn), ballt die Hände zu Fäusten und haltet sie an der Hüfte; dann stoßt die rechte Faust nach vorn, der Ellbogen bleibt aber immer leicht gebeugt und lasst dabei einen lauten Kampfschrei hören (die Nachbarn dürfen dabei gerne aus dem Sessel fallen). 3 x wiederholen. Die leise Variante geht prinzipiell genau so, nur funkelt ihr hierbei wütend mit den Augen und schnauft scharf aus (ruhig mehrfach wiederholen, auch mit beiden Fäusten abwechselnd möglich).

Im nächsten TCM- Blog gibt es ein Rezept


Tags: tcm

Im Frühjahr ist die Zeit des Holzelementes gekommen.

Im Frühjahr ist die Zeit des Holzelementes gekommen.

Nach dem großen Yin des Winters, in dem wir der Ruhe pflegen sollten (wer Glück hat schafft das mit dem ruhig gehen lassen in Januar und Februar), kommt im Frühjahr die Zeit des kleinen Yang, in dem unsere Energien langsam zurück kehren und unsere Kräfte wieder erwachen.

Wir wollen wieder hinaus, werden aktiver und verspüren einen stärkeren Bewegungsdrang, vorausgesetzt wir konnten uns im Winter ausruhen. War das nicht der Fall setzt jetzt unweigerlich die Frühjahrsmüdigkeit ein, die auf den winterbedingten Blutmangel zurück zu führen ist.

Dem Frühjahr sind die Leber und die Gallenblase zugeordnet und mit ihnen eine Vielzahl von Funktionen.

Hierzu gehören zunächst einmal die Planung und die Aufrechterhaltung der individuellen Ordnung innerhalb des Körpers, aber auch in seinem Umfeld.

Dies äußert sich darin, dass wir im Frühjahr verstärkt unser Nest von den Hinterlassenschaften des Winters befreien wollen, sei es durch Putzen, Umgestalten oder Renovieren.

Das machen sich natürlich auch die Baum- und Supermärkte zu Nutze, die uns mit entsprechendem Werkzeug, Farben und Möbeln versorgen.

Werden diese Energien nicht über Bewegung abgebaut, führt das schnell zu aufsteigendem Leberyang. Hiermit wird das Gefühl umschrieben, wenn sich Zorn zuerst im Bauch zusammenballt, dann langsam weiter nach oben steigt und wenn er den Kopf erreicht hat sich zumeist recht lautstark entlädt. Hierbei ist der Kopf zumeist gerötet, was für die Chinesen ein Zeichen von Hitze ist.

Um dem vorzubeugen empfiehlt es sich, den guten Vorsatz von Sylvester nochmals aufzugreifen und jetzt gezielt für ausreichende Bewegung zu sorgen (auch hier unterstützt uns die Industrie mit vielen Angeboten).

Wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich auch die Ernährung, ohne die eine ordentliche Blutbildung nicht stattfinden kann. Wir haben jetzt ohnehin mehr Appetit auf frisches Grün (Kräuter, Sprossen und Gemüse), das uns hilft, den Blutmangel wieder auszugleichen. Als Geschmacksrichtung wirkt sauer und säuerlich auf die Leber und regt sie auch an.

Damit kommen wir auch schon zu der nächsten Funktion des Holzelements, der Bildung von Leberblut. Hierunter verstehen die Chinesen eine Art Schmiermittel, das in einem bestimmten Mischungsverhältnis dem Blut zugesetzt wird und alle hornartigen Substanzen und damit die Nerven, die Augen, die Nägel und Haare, aber auch die Sehnen und Gelenke schmiert. Haben wir genug davon läuft alles wie geschmiert, wenn nicht plagt uns ein steifer Nacken, die Nägel und Haare werden brüchig und die Sehkraft des Auges lässt nach. Gebildet wird dieses Wundermittel zwischen 1:00 und 3:00 nachts, aber nur, wenn wir dann liegen und ruhen.

Weiterhin kontrolliert die Leber den Qi-/Energiefluss im Körper. Sie schickt es nicht nur durch die Meridiane und hält uns damit beweglich, sondern teilt auch jedem Organ zu seiner jeweiligen Höchstzeit ein besonderes Maß an Qi zu, damit das Organ seinen Funktionen besonders gut nachgehen kann.

Es macht also durchaus Sinn, während der Hochzeit des Magens zwischen 7:00 und 9:00 gut zu frühstücken, damit die Milz anschließend genug Energie aus der Nahrung herausholen kann um unsere Konzentration und die Muskulatur damit zu füttern. Im nächsten Newsletter folgt dann der 2. Teil des Holzelements, in dem Störungen und Pflege besprochen werden.

Tags: tcm
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