Mein Leitfaden für fast alles.
Wenn ich mir gerade einmal selber im Weg stehe, gehe ich immer nach dem KALUA-Prinzip vor.
Das funktioniert so gut, dass ich es auch mit meinen Klienten/Patienten zusammen anwende.
Diese fünf Buchstaben sind der Leitfaden, der dir hilft, alte Glaubenssätze abzulegen und damit mehr Leichtigkeit in dein Leben zu bringen.
In den nachfolgenden Blogs dieser Reihe stelle ich dir das Prinzip kurz vor, so dass du eine Vorstellung von seiner Wirkweise bekommst.
Die einzelnen Buchstaben stehen für:
K - Konkretisieren
A- Akzeptieren
L- Lösen
U- Umcodieren
A- Annahme
Weiter geht es mit dem nächsten Blog "K- Konkreter bitte". Ich wünsche dir viele gute Erkenntnisse und Spaß beim Lesen.
In diesem Sinne: Viele neue Wege finden und ankommen im Leben.
Deine Andrea
K- Konkreter bitte!
K- Konkreter, bitte.
Kennst du das? Dieses blöde Gefühl, meist im Bauch, dieses Gefühl, dass irgendetwas nicht richtig läuft. Ich kenne es jedenfalls nur zu gut. Lange habe ich es ignoriert und irgendwie weiter gemacht. Aber es hat halt nicht aufgehört, war immer da und hat auch ziemlich viel Kraft gekostet.
Irgendwann hatte ich die Nase voll und habe beschlossen, mir das Ganze einmal anzusehen.
Gefallen hat mir das natürlich erst einmal gar nicht, ich fand es lästig, störend. Ich habe geschimpft und fand, dass ich auch so schon genug zu tun hatte. Die zusätzliche Arbeit hat mich total genervt. Vor allem das Ergebnis. Ich hatte nicht nur ein Problem, das ich mit mir herum getragen habe, ich hatte da so einige. Also noch mehr Arbeit. Aber nützt nix.
Mein Entschluss stand fest, ich wollte den ganzen Ballast los werden.
Also habe ich mir das Thema, was ganz oben auf lag, das, was mich aktuell am meisten genervt hat heraus genommen. Und dann habe ich es mir genau angesehen, von links nach rechts gedreht, von oben und unten, vorn und hinten.
Was genau ist es, was mich stört, wo kommt das Thema her? Sind das eigene Erfahrungen oder Muster, die ich von meiner Familie übernommen habe?
Das ist so ein bisschen wie Nüsse knacken oder einen Baum ausgraben.
Ich habe versucht an die Wurzel dieses Themas heran zu kommen, es zu konkretisieren.
Als ich das endlich geschafft hatte kam der nächste Schritt: ich musste es akzeptieren lernen.
Akzeptieren? Warum das so wichtig ist findest du im nächsten Blog (A – Alles auf Widerstand).
In diesem Sinne: Viele neue Wege finden und ankommen im Leben.
Deine Andrea
Gewürzte Nussmischung
Geklaut und für gut befunden!
Ein absolutes Suchtmittel für die kältere Jahreszeit.
Die verwendeten Gewürze sind stark erwärmend und damit sehr wohltuend, wenn es draußen kalt und nass ist. Die Nüsse enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, wirken ausgleichend auf das Nervensystem und liefern dir genügend Energie. Ich mache meist die doppelte Menge.
Gewürzte Nussmischung:
100 g Zucker mit
½ Teelöffel gem. Zimt
¼ Teelöffel gem. Gewürznelke
¼ Teelöffel gem. Piment
¼ Teelöffel gem. Ingwer
¼ Teelöffel geriebene Muskatnuss mischen
½ Teelöffel Salz (auf Wunsch) dazu.
1 Eiklar mit
2 Esslöffel Wasser verrühren, die Gewürze dazu geben und mit
1 Kilogramm gemischte Nüsse verrühren bis jede Nuss mit der Gewürzmischung überzogen ist.
2 Backbleche mit Backpapier auslegen und jeweils die Hälfte der Nüsse darauf verteilen. Die Nüsse sollten sich möglichst nicht berühren.
Ca. 40 Minuten bei 135 °C backen oder bis die Nüsse knusprig und goldbraun sind.
Abkühlen lassen und in einem luftdichten Gefäß lagern.
(aus Dr. Bharat B. Aggarwal: Heilende Gewürze)
Im Frühjahr ist die Zeit des Holzelementes gekommen.
Im Frühjahr ist die Zeit des Holzelementes gekommen.
Nach dem großen Yin des Winters, in dem wir der Ruhe pflegen sollten (wer Glück hat schafft das mit dem ruhig gehen lassen in Januar und Februar), kommt im Frühjahr die Zeit des kleinen Yang, in dem unsere Energien langsam zurück kehren und unsere Kräfte wieder erwachen.
Wir wollen wieder hinaus, werden aktiver und verspüren einen stärkeren Bewegungsdrang, vorausgesetzt wir konnten uns im Winter ausruhen. War das nicht der Fall setzt jetzt unweigerlich die Frühjahrsmüdigkeit ein, die auf den winterbedingten Blutmangel zurück zu führen ist.
Dem Frühjahr sind die Leber und die Gallenblase zugeordnet und mit ihnen eine Vielzahl von Funktionen.
Hierzu gehören zunächst einmal die Planung und die Aufrechterhaltung der individuellen Ordnung innerhalb des Körpers, aber auch in seinem Umfeld.
Dies äußert sich darin, dass wir im Frühjahr verstärkt unser Nest von den Hinterlassenschaften des Winters befreien wollen, sei es durch Putzen, Umgestalten oder Renovieren.
Das machen sich natürlich auch die Baum- und Supermärkte zu Nutze, die uns mit entsprechendem Werkzeug, Farben und Möbeln versorgen.
Werden diese Energien nicht über Bewegung abgebaut, führt das schnell zu aufsteigendem Leberyang. Hiermit wird das Gefühl umschrieben, wenn sich Zorn zuerst im Bauch zusammenballt, dann langsam weiter nach oben steigt und wenn er den Kopf erreicht hat sich zumeist recht lautstark entlädt. Hierbei ist der Kopf zumeist gerötet, was für die Chinesen ein Zeichen von Hitze ist.
Um dem vorzubeugen empfiehlt es sich, den guten Vorsatz von Sylvester nochmals aufzugreifen und jetzt gezielt für ausreichende Bewegung zu sorgen (auch hier unterstützt uns die Industrie mit vielen Angeboten).
Wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich auch die Ernährung, ohne die eine ordentliche Blutbildung nicht stattfinden kann. Wir haben jetzt ohnehin mehr Appetit auf frisches Grün (Kräuter, Sprossen und Gemüse), das uns hilft, den Blutmangel wieder auszugleichen. Als Geschmacksrichtung wirkt sauer und säuerlich auf die Leber und regt sie auch an.
Damit kommen wir auch schon zu der nächsten Funktion des Holzelements, der Bildung von Leberblut. Hierunter verstehen die Chinesen eine Art Schmiermittel, das in einem bestimmten Mischungsverhältnis dem Blut zugesetzt wird und alle hornartigen Substanzen und damit die Nerven, die Augen, die Nägel und Haare, aber auch die Sehnen und Gelenke schmiert. Haben wir genug davon läuft alles wie geschmiert, wenn nicht plagt uns ein steifer Nacken, die Nägel und Haare werden brüchig und die Sehkraft des Auges lässt nach. Gebildet wird dieses Wundermittel zwischen 1:00 und 3:00 nachts, aber nur, wenn wir dann liegen und ruhen.
Weiterhin kontrolliert die Leber den Qi-/Energiefluss im Körper. Sie schickt es nicht nur durch die Meridiane und hält uns damit beweglich, sondern teilt auch jedem Organ zu seiner jeweiligen Höchstzeit ein besonderes Maß an Qi zu, damit das Organ seinen Funktionen besonders gut nachgehen kann.

Es macht also durchaus Sinn, während der Hochzeit des Magens zwischen 7:00 und 9:00 gut zu frühstücken, damit die Milz anschließend genug Energie aus der Nahrung herausholen kann um unsere Konzentration und die Muskulatur damit zu füttern. Im nächsten Newsletter folgt dann der 2. Teil des Holzelements, in dem Störungen und Pflege besprochen werden.
A - Alles auf Widerstand
Fortsetzung von "K – Konkreter, bitte."
Akzeptiere das Problem. Aber sonst geht´s dir gut oder?
Hey, das ist ein Problem, keiner will so etwas haben und da sagst du mir, ich soll das akzeptieren? Ja, genau. Aber nicht so, wie du vielleicht jetzt denkst.
Akzeptieren solltest du, dass das Problem überhaupt besteht, denn nur so kannst du es lösen. Wenn du es verdrängst und nicht wahr haben willst kommst du nicht dran.
Stell dir vor, du bist in einer fremden Stadt, läufst seit Stunden herum, hast dich total verfranzt und willst eigentlich zum Bahnhof.
Da musst du dir doch auch erst einmal eingestehen, dass du die Orientierung verloren hast oder läufst du dann einfach stur weiter gerade aus?
Also, auch wenn es schwer fällt - und mir ist es verflixt schwer gefallen- akzeptiere das dieses Problem, Thema oder wie immer du es nennen willst da ist und auf Bearbeitung wartet. Nur dann kann es auch gelöst, abgelöst oder losgelassen werden.
Mehr dazu unter "L - Lass doch einfach mal Los!" im nächsten Blog.
In diesem Sinne: Viele neue Wege finden und ankommen im Leben.
Deine Andrea
